PC

Ein Personal Computer (engl. „persönlicher Rechner“ oder „privater Rechner“, kurz auch PC) ist ein Mikrocomputer, der im Gegensatz zu einem Minicomputeroder Großrechner von nur einem einzigen Benutzer persönlich bedient und genutzt wird. Das Spektrum reicht vom Bereich des privat genutzten Heimcomputersbis hin zum typischen Arbeitsplatzcomputer, der für die Bewältigung von Aufgaben beispielsweise in Wirtschaft und Verwaltung eingesetzt wird, die keine überdurchschnittlichen Anforderungen an die Hardware stellen.[1] Überdurchschnittlich leistungsfähige PCs für rechen- und speicherintensive Anwendungen werden auch als Workstation bezeichnet, ihr Preis kann ein Vielfaches eines Durchschnitts-PCs betragen. Obwohl bereits in den 1970er Jahren üblich, wurde der Begriff Personal Computer ab 1981 im Sprachgebrauch zunehmend und exklusiv mit der Serie der IBM Personal Computer und der Gattung der „IBM-PC-kompatiblen“ Nachbauten verknüpft. Diese Einschränkung gilt jedoch als überholt.

Die Leistungsfähigkeit von Personal Computern nahm seit ihrer Entstehung stetig zu (Moore’sches Gesetz). Neben den Aufgaben der Textverarbeitung und Tabellenkalkulation wurde der Multimedia-Bereich zu einem der Hauptanwendungsgebiete. Um auch den Anforderungen neuester PC-Spiele gerecht zu werden, gibt es so genannte Gaming-PCs, die mit hoher Rechenleistung und sehr leistungsfähigen Grafikkarten ausgestattet sind.

Bei modernen PCs kommt heute, unabhängig vom eingesetzten Betriebssystem, praktisch durchweg Hardware auf Basis der x86-Architektur (auch: IA-32) zum Einsatz, die historisch auf den IBM Personal Computer von 1981 bzw. dessen so genannte IBM-kompatible Weiterentwicklungen zurückgeht. Von den anderen Computerarchitekturen für Einzelplatzrechner sind in erwähnenswertem Umfang lediglich noch wenige Modelle von Apple aus derenPowerPC-Ära im Einsatz. Diese werden aber von Apples Mac OS X Betriebssystem seit Version 10.6 nicht mehr unterstützt, da Apple mittlerweile ebenfalls auf x86-Prozessoren setzt.

Als Betriebssysteme werden neben dem marktführenden Microsoft Windows hauptsächlich auf Unix basierende eingesetzt, vor allem Linux-Varianten. Auch das Apple-Betriebssystem ist seit Einführung von Mac OS X eine Unix-Variante, die im Gegensatz etwa zu den verschiedenen Linux-Distributionen seit der Version 10.5 als einziges bedeutenderes PC-Betriebssystem auch offiziell als UNIX-System zertifiziert ist (siehe auch Liste von Betriebssystemen).

Quelle: Wikipedia.de

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