Weekend of Horrors

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Einmal im Jahr versammelt sich die Horrorwelt in Deutschland um das Weekend of Horrors zu feiern. Zum ersten Mal gastierte die Convention dieses Jahr in der Turbinenhalle in Oberhausen. Wir waren für euch vor Ort und haben uns umgeschaut.

Schon am Einlass wurde klar: Es wird voll werden. Wie der Veranstalter sagt, kamen deutlich mehr Besucher als man erwartet hat und somit war auch einiges an Chaos vorprogrammiert. Dazu später mehr.

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In der Halle gab es allerhand zu sehen. Dabei wurde die gesamte Bandbreite des Horror bedient. Horrormagazine, wie Der Zombie und Virus waren genauso vertreten, wie 84 Entertainment und MaskWorld. Ebenso wurden zahlreiche Exponate aus Privatsammlungen ausgestellt, deren Höhepunkt eine Sammlung von lebensgroßen Jason Vorhees-Figuren war.

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Fan-Art gab es ebenfalls zu bestaunen. Ein Künstler präsentierte zum Beispiel zahlreiche Replika aus bekannten Horrorfilmen, ein Anderer „umgebaute“ My Little Pony-Figuren, die so zu Pinhead oder Freddy Krueger wurden. Auf der integrierten Film-Börse gab es alles, was das Horror-Herz begehrt und es blieben keine Wünsche offen.

In der oberen Etage fanden Lesungen statt, die allerdings ziemlich untergingen. Durch die Tatsache, dass diese auf einer Empore mitten in der Hallte stattfanden, waren die Autoren kaum bis gar nicht zu verstehen. An ein Mikrofon oder ähnliches hatte man offenbar nicht gedacht.

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Sid Haig

Auch Film-Screenings wurden geboten, die in einem kleinen Nebenraum stattfanden. Dort gab es neben Kurzfilmen, z.B. auch Curse of Chucky zu sehen. Der Höhepunkt war dann die  Vorpremiere von Machete Kills.

Aber was wäre eine Convention ohne Star-Gäste? So gab es auch auf dem 11. Weekend of Horrors wieder zahlreiche Horror-Stars zu sehen. Malcom McDowell und Danny Glover mussten zwar kurzfristig absagen, dafür kamen aber u.a. Sid Haig, Sarah Butler, Michael Biehn und Lance Henriksen, um nur ein paar der Namen zu nennen. Auch die beiden Hauptdarsteller aus The Blair Witch Project Heather Donahue und Michael C. Williams waren vor Ort. Autogramme kosteten allerdings stolze 20 Euro pro Star, was sich ziemlich schnell zu einer ordentlichen Summe addiert. Alle Stars standen dann auch noch zu einem persönlichen Fotoshooting zur Verfügung, was noch einmal 20 Euro pro Star kostete.

Sarah Butler

Sarah Butler

Bei diesen Fotoshootings herrschte dann solch ein Andrang, dass ein komplettes Chaos vorprogrammiert war. Warteschlangen von über einer Stunde pro Star waren keine Seltenheit. Dazu kam, dass man eigentlich nie wusste, welcher Star als nächstes kam, da das offizielle Programm ziemlich schnell komplett durcheinander geriet.

 

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Das alles wäre ja kein Problem, wenn man danach ein Foto mit seinem Lieblingsstar in Händen halten kann. Dies war aber wohl eher selten der Fall, da das zuständige Fotostudio die Fotos erst nach Gelsenkirchen fahren musste, um diese dort zu entwickeln und dann wieder zurück nach Oberhausen zu bringen. Danach kamen die Bilder in Kisten aus denen sich die Fans ihr eigenes Bild heraussuchen sollten. Bei mehreren 1000 Fans ein hoffnungsloses Unterfangen. Hinzu kam, dass es später über drei Stunden dauerte bis die Bilder vor Ort waren, auch bei den Shootings, die erst abends stattfanden.

Heather Donahue

Heather Donahue

Dabei zeigte sich der Veranstalter allerdings sehr bemüht und bot die Lösung an, dass man die Bilder nachträglich per Mail zugesandt bekommt, wenn man ein Bild von sich selbst einsendet, um so überhaupt dem richtigen Starfoto zugeordnet werden zu können. Ein unnötiges, weil vorhersehbares Chaos.

Am Ende war das 11. Weekend of Horrors eine Veranstaltung, die definitiv Spaß gemacht hat, aber auch mit einigen Problemen zu kämpfen hatte. Für Horrorfans bleibt das Weekend of Horrors schlicht eine Pflichtveranstaltung auf der es viel zu sehen gibt. Wer Autogramme und persönliche Fotos haben will muss allerdings einplanen, dass er neben den rund 30 Euro Eintritt noch ein paar mehr Geldscheine mit an Bord haben sollte.

Weitere Bilder vom WoH findet ihr auf unserer Facebook-Seite

 

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