Tiger House

Metadaten
Titel Tiger House
Original Titel Tiger House
Regisseur Tom Daley
Laufzeit 1 h 12 min
Zertifikation ab 16
Starttermin 30 September 2016

Tiger House

Tiger House
7

Wertung

7/10

    Pro

    • spannend
    • temporeich
    • gute Darsteller

    Contra

    • nicht neu
    • etwas blutleer




    Plakat von ""

    © Studio Hamburg

    Story: Die Familie des leitenden Bankangestellten Doug Fairfield wird von einer Gruppe von Gangstern in ihrem Haus als Geisel genommen. Sie wollen sich so Zutritt zum Tresor der Bank verschaffen. Die Kidnapper ahnen jedoch nicht, dass die Freundin des Stiefsohnes heimlich zu Besuch ist. Nun ist Kelly die Einzige, die für das Leben der Geiseln kämpfen kann. Als einige der Verbrecher mit Doug als Geisel zur Bank fahren, versucht sie ihren Freund und dessen Mutter zu befreien. Doch sie wird entdeckt – und beginnt ein blutiges Katz-und-Maus-Spiel mit den rücksichtslosen Eindringlingen …

    Kritik: Home Invasion-Filme haben oft einen großen Vorteil: Sie sind in der Regel ziemlich spannend. Da bildet auch Tiger House keine Ausnahme. Zwar kommt er deutlich blutärmer aus, als viele seiner Genre-Kollegen, aber das macht ihn ja noch lange nicht schlechter.

    Nach der Introsequenz und der saudummen Selbstverletzung eines Protagonisten, hatte ich starke Zweifel, ob das hier wirklich was werden kann. Glücklicherweise entwickelt sich Tiger House aber nach und nach zu einem durchaus ansehnlichen Film. Nicht zuletzt aufgrund des hohen Tempos, welches bei einer Laufzeit von gerade einmal 70 Minuten auch dringend notwendig ist.

    So kommt es, wie es kommen muss. Einbrecher verschaffen sich Zutritt und die von den Eltern verhasste Freundin des Sohne versteckt sich vor den brutalen Räubern. Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, denn natürlich bemerken die Eindringlinge recht schnell, dass da noch jemand im Haus ist. Und dann geht es dann auch durchaus das ein oder andere Mal etwas härter zur Sache. Im letzten Drittel gibt es auch noch mal einen gelungenen Twist in der sonst recht vorhersehbaren Story.

    Die guten Darsteller und die straffe Inszenierung lassen beim Zuschauer allerdings nie Langeweile aufkommen, so dass man Tiger House sicherlich als gelungenen Home Invasion-Thriller bezeichnen kann, der den Zuschauer nicht mit unnötigen Folterungen und Vergewaltigungen bedrängt.

    Fazit: Der ganze große Wurf ist Tiger House sicherlich nicht geworden. Dafür aber ein stets spannender und straff inszenierter Home Invasion-Thriller, der zu unterhalten weiß. Wer auf spannende Katz-und-Maus-Spiele steht, der kann hier bedenkenlos zuschlagen.