Lights Out

Metadaten
Titel Lights Out
Original Titel Lights Out
Regisseur David F. Sandberg
Laufzeit 1 h 21 min
Zertifikation ab 16
Starttermin 2 August 2016

Lights Out

Lights Out
7

Wertung

7/10

    Pro

    • sauber inszeniert
    • gute Darsteller

    Contra

    • nichts Neues
    • zu anfangs zäh
    Plakat von "Lights Out"

    © 2016 New Line Cinema

    Story: Als kleines Kind litt Rebecca (Teresa Palmer) unter schlimmen Ängsten, vor allem, wenn abends das Licht ausgeschaltet wurde. Besonders traumatisch war für sie, nicht unterscheiden zu können, ob die Schreckgestalten in ihrem Zimmer real oder nur eingebildet waren. Als erwachsene Frau ist Rebecca diese Angstzustände nun endlich los, reagiert jedoch alarmiert, als ihr kleiner Halbbruder Martin (Gabriel Bateman) in seinem dunklen Kinderzimmer von ähnlichen Erscheinungen heimgesucht wird. Hängen diese Ereignisse etwa mit ihrem Elternhaus oder gar mit Martins und ihrer gemeinsamen Mutter Sophie (Maria Bello) zusammen? Mit ihrem Freund Bret (Alexander DiPersia) begibt sich Rebecca auf Spurensuche und entdeckt, dass ihre gesamte Familie in höchster Gefahr schwebt – und zwar immer dann, wenn das Licht ausgeht…

    Kritik: Derzeit steht der Gruselhorror ganz hoch im Kurs der Kinogänger. Da ist es nicht verwunderlich, dass praktisch monatlich ein neuer Genrebeitrag in den Lichtspielhäusern anläuft. Und James Wan ist sowas wie der Pate des Gruselfilms, denn er hat in so gut wie jedem dieser Filme seine Finger mit drin. So auch bei Lights Out von Regisseur David F. Sandberg, wo Wan als Produzent tätig war.

    Lights Out spielt mit der Urangst vor der Dunkelheit und setzt das gekonnt in Szene. Dabei lässt sich der Film zu Beginn recht lange Zeit bis er storytechnisch etwas mehr ins Detail geht. Sehr lange hält sich Lights Out mit den üblichen Gruselszenen auf. Dabei bleiben die Charaktere etwas auf der Strecke, was schade ist, da die Darsteller ihre Sache gut machen und nicht mal das Kind nervig ist, wie es in solchen Produktionen sonst öfter der Fall ist.

    Lights-Out

    Ab der Mitte legt Lights Out dann vom Tempo her zu und bietet gute und stimmungsvoll inszenierte Gruselkost. Wer schon einige Filme aus dem Genre gesehen hat, wird allerdings auch kaum überrascht werden. Neben der guten Grundidee bietet Lights Out nämlich keine Innovationen oder irgendetwas Neues. Wer hingegen noch nie oder nur selten Filme, wie Conjuring oder Insidious gesehen hat, der wird hier doch das ein oder andere Mal in den Kinosessel gepresst werden.

    Dabei zeigt sich Lights Out hinsichtlich der Gewaltdarstellung etwas aggressiver als die meisten Gruselvertreteter. Hier kommen tatsächlich auch einige Protagonisten ums Leben. Das wird zwar nur angedeutet, aber zumindest die „bearbeiteten“ Leichen werden uns präsentiert.

    Fazit: Wer Gruselfilme mag, der wird mit Lights Out stimmungsvoll unterhalten. Wer aber etwas Besonderes oder Neues erwartet, der wird auch hier nicht fündig werden. Lights Out bietet gut inszenierte Gruselkost mit den typischen JumpScares. Langsam wird es im Genre jetzt aber auch mal Zeit für neue Ideen.