Versteckt

versteckt

copyright Heyne Hardcore

von Jack Ketchum

Originaltitel: Hide and Seek

Deutsche Erstauflage: 13. Mai 2013 (Heyne Hardcore)

Story: Dead River ist kein Ort für junge Leute. Die Hitze und die Langeweile legen sich über sie und saugen das Leben aus ihnen heraus. Auf verzweifelter Suche nach einem Adrenalinkick streifen Dave und seine Freunde durch das Dorf. Ein verlassenes Haus wird schließlich zu ihrer Spielstätte. Doch Freunde können gefährlich sein. Und das Spiel wird blutiger als geplant.

Kritik: Mit rund 330 Seiten ist Versteckt von Horror-Autor Jack Ketchum eine Geschichte von durchschnittlicher Länge. Die anfängliche Charakterzeichnung gestaltet sich recht umfassend, was aber durch Ketchum’s angenehmen Schreibstil gut zu lesen ist. Auch ist der Beginn in dieser Form notwendig, um das Handeln der Charaktere im weiteren Verlauf der Geschichte nachvollziehen zu können.

Allerdings hat die Sache einen Haken: Das Verhältnis im Geschichtsaufbau ist nicht im Gleichgewicht. So dauert es über 220 Seiten bis die Geschichte an dem Spannungspunkt angelangt ist. In der Konsequenz ist der Horrorteil der Story auch recht schnell zu Ende. Hier wäre mehr Platz gewesen, um die Geschehnisse etwas weiter auszuführen.

So kommt das Ende dann auch recht plötzlich und ungewohnt unspektakulär um die Ecke. Alles in allem ist Versteckt durchschnittliche Gruselkost und gehört zu den schwächeren Werken Ketchum’s.

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