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Review: THE LAST DAYS ON MARS

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copyright Universum Film

The Last Days on Mars (GB 2013)

Regie: Ruairi Robinson

Mit: Liev Schreiber, Elias Koteas, Romola Garai, Olivia Williams

Freigabe: ab 12 / ungekürzt

Release: 15. August 2014

Story: Eine Gruppe Wissenschaftler sucht auf dem Mars nach Spuren von Leben. Doch fündig wird man leider nicht, was so manchen ehrgeizigen Forscher verärgert. Am letzten Tag der Expedition stößt einer aus der Gruppe dann doch noch auf eine Spur und trifft dabei auf ein tödliches Bakterium, dass Menschen zuerst tötet und dann in brutale Monster verwandelt.

Kritik: Das Genre der Science-Fiction-Horrorfilme wurde in den letzten Jahren nicht unbedingt verwöhnt und selbst Ridley Scott’s Prometheus spaltete die Fans in zwei Lager. Möglicherweise ist das Subgenre also doch ziemlich tot…oder doch nicht? Die britische Produktion The Last Days on Mars stemmt sich gegen diese These und erzählt eine nicht wirklich innovative Geschichte auf spannende Art und Weise.

Zunächst sei gesagt, dass auf dem Cover eine Freigabe ab 16 Jahren zu sehen ist, die aber nur auf Grund von zusätzlichen Trailern vergeben ist. Der eigentliche Film ist in seiner ungekürzten Fassung von der FSK bereits ab 12 Jahren freigegeben. Eine Tatsache, die doch ein wenig verwundert, denn ganz so harmlos, wie diese Einstufung suggeriert, ist The Last Days on Mars gar nicht.

Zu Beginn fallen erst einmal die guten Darsteller auf, die, allen voran Liev Schreiber, über durchschnittliche Leistungen bieten und damit deutlich über dem B-Movie-Sektor rangieren. Bei den Sets hat man sich ebenso Mühe gegeben, wenn gleich die Außenaufnahmen den Mars nicht ganz glaubhaft darstellen.

Zunächst bleibt es dann aber sehr lange ruhig im Film und man nimmt sich die Zeit die Charaktere sauber einzuführen, die allerdings so ziemlich alle recht stereotyp um die Ecke kommen. Nach knapp 40 Minuten steigt dann das Tempo ordentlich an und die Spannungskurve hält sich in der zweiten Hälfte dann auch recht stabil.

Wie bereits weiter oben erwähnt, ist die Geschichte nicht neu und auch die Inszenierung überrascht eigentlich zu keinem Zeitpunkt. Dennoch entfaltet sich das Geschehen recht straff, so dass kaum Langeweile entsteht. Etwas enttäuschend ist dann das Ende, das so manche Frage offen lässt.

Fazit: Ein Knaller ist The Last Days on Mars nicht geworden. Wer aber mal wieder ordentlich inszenierte SciFi-Kost sehen will, der wird hier gut bedient. Zwar gibt es kaum was Neues zu sehen, dafür machen die Darsteller aber einen soliden Job und spielen die etwas platten Charaktere gut. Nicht zuletzt auf Grund mangelnder Konkurrenz ist The Last Days on Mars für SciFi-Fans durchaus eine Empfehlung.

Wertung: 3 von 5

von Jörg Großmüller

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