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Review: ARACHNOQUAKE

Arachnoquake

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Arachnoquake (USA, 2012)

Originaltitel: Arachnoquake

Regie: Griff Furst

Mit: Edward Furlong, Tracey Gold, Bug Hall

Freigabe: ab 16 / ungekürzt

Release: 29. November 2012

Story: Nachdem die Menschheit Mutter Erde durch Fraking mit Gift verseucht hat, bricht ausgerechnet dort in New Orleans ein Erdbeben aus und befördert eine unbekannte Spezies an „feuerspeienden“ Spinnen an die Erdoberfläche.

Kritik: Entweder man liebt oder hasst die von SyFy billig aber mit viel Enthusiasmus produzierten Trash-Filmchen. Dieser zieht einmal mehr alle Register des schlechten Geschmacks. Unterirdische Darsteller, eine hanebüchene Story und miserable CGI-Effekte… …und trotzdem war der Film nette Unterhaltung. Nett ist ja bekanntlich die kleine Schwester von Scheiße und mehr Anspruch hat dieser Film nicht. Also passt das Ganze.

Selten zuvor gab es einen abgedrehteren Anfang als bei Arachnoquake. Nach nur drei Sekunden erfolgt ein Dialog zwischen zwei Dorfdeppen. „Das war ein Erdbeben heute Nacht. Ich habe gewackelt wie die Zellulite meiner Alten.“ Muahahaha, welch ein Beginn. Leider hat die „Qualität“ im weiteren Verlauf zunehmend nachgelassen, zu sehr waren die miserabel animierten Spinnen im Fokus des Geschehens.

Verantwortlich für das Ganze war Regisseur Griff Furst, der bereits in der Vergangenheit jede Menge Erfahrung mit B-Movies hatte. Lake Placid 3 und Swamp Shark waren zwei der unzähligen Trashperlen die er auf die Menschheit losließ. Neben vielen unbekannten Akteuren „verirrte“ sich auch Edward Furlong (T2, Night of the Demons) als Coach einer Cheerleader-Gruppe in dieses Filmchen.

Fazit: Für alle die wissen, worauf man sich beim Ansehen einer SyFy-Produktion einlässt, ist dieser Film ein herrlicher Spaß. Alle anderen, die von CGI-Effekten diverser Megablockbuster-Produktionen verwöhnt sind, werden entsetzt sein. Auch wenn der Film sich zeitweise zu ernst nimmt, ist er ingesamt ein herrlicher Spaß, den man sich unbedingt gemeinsam mit guten Trash-Freunden ansehen sollte. Vorher Bier kaltstellen nicht vergessen.

Wertung: 4,8/10

von Bernd Lebe

 

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