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Review: HOUSE AT THE END OF THE STREET

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copyright Universum Film

House At The End Of The Street (USA 2012)

Regie: Mark Tonderai

Mit: Jennifer Lawrence, Max Thieriot, Gil Bellows, Eslisabeth Shue

Freigabe: ab 16 / ungekürzt

Kinostart: 17. Januar 2013

Heimkino-Release: 28. Juni 2013

Story: Elissa (Jennifer Lawrence) und ihre frisch geschiedene Mutter Sarah (Elisabeth Shue) sind gerade in ein Traumhaus in einer beschaulichen Kleinstadt gezogen und freuen sich über den Neuanfang. Doch schon bald müssen sie feststellen, dass der Ort ein düsteres Geheimnis birgt. Jahre zuvor hat im Nachbarhaus ein Mädchen seine Eltern getötet und verschwand anschließend spurlos. Zurück blieb nur der Bruder, Ryan (Max Thieriot). Gegen den Willen Sarahs beginnt Elissa eine Beziehung zu dem zurückgezogen lebenden Ryan und je näher sie sich kommen, desto mehr mysteriöse Details offenbaren sich. Tiefer und tiefer geraten alle Beteiligten in ein abgründiges Geheimnis, das sich als weitaus gefährlicher entpuppt, als sie sich jemals vorgestellt hätten…

Kritik: Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence (Die Tribute von Panem) ist derzeit omnipräsent. So ziemlich in jeder Promisendung und Klatsch-Revue ist die 23jährige Schauspielerin vertreten. 2013 war sie in House At The End Of The Street im Kino zu sehen, ein Psychothriller, der bisher nicht bei uns in der Redaktion gelandet ist. Das holen wir hiermit nach.

Bereits die optisch gelungene Introsequenz zeigt einige Merkmale, die den Streifen über die gesamte Lauflänge begleiten. Zum einen besticht er durch eine gelungene Optik und zum anderen hält er sich in der Gewaltdarstellung sehr stark zurück. Das ist wohl nicht zuletzt dem Umstand geschuldet, dass der Film in USA, gerade wegen Jennifer Lawrence, ein publikumswirksames PG 13-Rating bekommen sollte und auch hat. Für Freunde härterer Horrorthriller ist House At The End Of The Street somit völlig uninteressant.

Aber natürlich muss ein guter Thriller kein Schlachtfest sein. Im Gegenteil, oft sind die extrem blutigen Thriller deutlich spannungsarmer als die zurückhaltenderen Vertreter des Genres. Leider hat der Film aber insbesondere im Spannungsaufbau so seine Schwächen. Fast eine Stunde passiert so gut wie nichts und man muss sich mit zielgruppen-orientierten Teenie-Pubertäts-Dialogen begnügen, die glatt der Twilight-Saga entsprungen sein könnten.

In der letzten halben Stunde gibt der Film dann aber ziemlich überraschend Gas und kann sogar einen recht überraschenden Twist landen. Ab da kommt dann auch deutlich mehr Spannung auf und mündet dann in einer Schluss-Szene, die wir als Hommage an Alfred Hitchcock’s Psycho interpretieren.

Fazit: Lange passiert hier wenig bis nichts, bis House At The End Of The Street auf den letzten Metern dann doch noch mal ordentlich auf die Tube drückt. Dabei merkt man dem Film aber seine Ausrichtung auf ein relativ jugendliches Publikum deutlich an. Am Ende ist hier ein passabler Thriller gelungen, der etwas zahnlos, dafür aber mit einem netten Twist um die Ecke kommt.

Wertung: 6,2/10

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