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Review: THE CRYPT

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The Crypt (USA 2009)

Regie: Craig McMahon

Mit: Sarah Oh, Abra May, Mike Ranallo, Joanna Ke

Freigabe: ab 18 / ungekürzt

Release: 30. Januar 2014

Story: Sechs Kriminelle haben den ultimativen Coup vor. Sie wollen schnell reich werden. Rob hat erfahren, dass sich in den Katakomben unter der Stadt Reichtümer wie Juwelen und Geld befinden, die während der Zeit der Großen Depression dort versteckt wurden. Sie machen sich auf, die Reichtümer zu bergen. Was könnte schon schiefgehen? Die Toten werden sich kaum erheben, um ihren Besitz zu schützen. Aber schon bald zeigt sich, dass im dunklen Labyrinth der Stadt eben doch mehr lauert, als man ahnt. Die sechs Gauner treffen auf etwas, das enorm blutrünstig ist…

Kritik: Einfallsreichtum ist häufig kein Attribut, das im Horrorgenre häufig anzutreffen ist. Insbesondere der B-Sektor begnügt sich nur zu oft mit den selben Abläufen und Geschichten. Hier setzt sich The Crypt, der in den USA bereits 2009 veröffentlicht wurde, etwas ab, denn zumindest die Grundidee, der Grabräuber, die von den anwesenden Leichen „zerpflückt“ werden, ist recht eigenständig.

Das bedeutet jedoch nicht, dass der Film mit einem cleveren Drehbuch überzeugen kann, denn eine wirkliche Geschichte gibt es eigentlich gar nicht. Nach weniger als 10 Minuten ist die Gruppe in die Gruft eingedrungen und das fröhliche Dezimieren kann beginnen. Sonderlich blutig oder einfallreich geht es dabei allerdings nicht zur Sache und es drängt sich die Frage auf, warum es die FSK für nötig erachtete hier eine Freigabe ab 18 Jahren zu vergeben. Das höchste der Gefühle sind zwei abgetrennte Hände. Dabei wurde zumindest auf CGI verzichtet und das ganze hat Optik, die an B-Movies der 80er-Jahre erinnert.

The Crypt hat seine Momente und schafft es zwischendurch das ein oder andere Mal etwas Atmosphäre aufzubauen. Die Kamera fängt ein paar ordentliche Szenen ein, wogegen die Darsteller einen absolut schwachen Eindruck hinterlassen.

Recht talentfrei hampeln die Models durch’s Bild und versuchen mal besorgt und mal skeptisch drein zuschauen. Ein Unterfangen, was meist unfreiwillig komisch daher kommt. Den Rest bekommt der Zuschauer dann durch das unbefriedigende Ende, welches eigentlich gar kein echtes Ende ist.

Fazit: Ein totaler Reinfall ist The Crypt nicht geworden. In der Mitte kommt zum Teil ein Ansatz von Atmosphäre auf, was auch an den passablen MakeUp-Effekten liegt. Dem entgegen stehen jedoch untalentierte Darstellerinnen, eine schwache Story und viel Leerlauf. So bleibt The Crypt unter dem Durchschnitt und kann nur sehr bedingt empfohlen werden.

Wertung: 4,1/10

 

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