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Review: 666 – PARANORMAL PRISON

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copyright Paragon Movies

666 – Paranormal Prison (USA 2013)

Originaltitel: 616 – Paranormal Incident

Regie: David Chirchirillo

Mit: Josef Cannon, Thomas Downey, Autumn Federici

Freigabe: ab 18 / ungekürzt

Release: 30. Oktober 2013

Story: Das Woodburrow-Gefängnis ist eine längst aufgegebene Institution, in der einst wahnsinnige Kriminelle einsaßen. Nun ist der Ort das Mekka von Fans paranormaler Ereignisse, denn hier sind Gerüchten zufolge FBI-Ermittler, die sich mit dem Übernatürlichen beschäftigten, vor mehr als einer Dekade verschwunden. Special Agent Watts und sein Team finden sich in Woodburrow ein – zu Übungszwecken. Doch etwas Dunkles und Böses, das weit jenseits aller Vorstellungskraft ist, lauert in den blutgetränkten Wänden. In den labyrinthartigen Gängen wird eine mysteriöse Frau gefunden. Man verhört sie, aber der Wahrheit kommt man nicht näher. Bis eine böse Macht sich offenbart und einen nach dem anderen zu Tode bringen will …

Kritik: Wow, wir sind begeistert…noch ein paranormaler Genre-Beitrag und in der Tat ist 666: Paranormal Prison ein außergewöhnlicher Vertreter seines Genres. Außergewöhnlich deshalb weil er es schafft unter all den recht preiswert produzierten Paranormal-Filmen noch um ein Vielfaches billiger auszusehen. Hier ist alles Dreck, von der ersten Sekunde bis zum Abspann….aber fangen wir vorne an.

Alles beginnt komplett sinnfrei im C-Porno-Style inklusive entsprechender Synchronisation. So dominieren in den ersten 15 Minuten grenzdebile Dialoge, die einem die Tränen in die Augen und das Blut aus den Ohren treiben. Ein Merkmal welches uns über die gesamte Laufzeit begleiten wird.

So stolpern die komplett gestörten Charaktere durch dunkle Räume, hören und sehen Dinge, die der Zuschauer nicht sieht und reden dummes Zeug. Alles natürlich in grob-pixeliger Überwachungskamera-Optik aus dem letzten Jahrtausend. Liebe Found Footage-Macher….anno 2013 gibt es HD-Kameras, die sind so groß wie eine Stecknadel. Paranormales geschieht aber scheinbar immer nur vor schlechten Kameras.

Die Story entfaltet ihren kompletten Witz nach etwa 45 Minuten. Was hier mit der Zahl 616 veranstaltet wird ist schon ziemlich absurd, aber zum Teil sogar lustig….gruselig ist hier aber eigentlich gar nichts.

Die Darsteller bewegen sich allesamt auf Porno-Niveau. Untalentiert und nicht einmal sonderlich bemüht, dafür aber meist großbusig. Wer jetzt vom Ende noch irgendetwas erwartet, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

Leider verrät die Datenbank der FSK nichts zu dem Film, denn wir können uns die 18er-Freigabe eigentlich nur mit dem Bonusmaterial (Trailer zu 18er Filmen) erklären. Das Gezeigte dürfte locker eine FSK 16 erhalten haben.

Fazit: Wow, es ist schon beeindruckend wie schlecht 666: Paranormal Prison geworden ist. Selbst Found Footage-Fanatiker werden hier in keinster Form unterhalten. Billigste Inszenierung, hohles Skript und Darsteller zum davon laufen, die dann auch noch Dialoge von sich geben, dass einem der Hirnschmalz aus den Ohren läuft. Bleibt nur zu hoffen, dass die paranormale Filmwelle hiermit auf ihrem Tiefpunkt angelangt ist. Amen.

Wertung: 1,3/10

 

 

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