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Review: SHROOMS – IM RAUSCH DES TODES

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Shrooms (Großbritannien 2007)

Regie: Paddy Breathnach

Mit: Jack Huston, Lindsey Haun, Maya Hazen, Alice Greczyn

Freigabe: ab 16 / ungekürzt

Release: 04. Juli 2013 (BluRay)

Story: Alle werden sterben. Tara hat es gesehen – in einer Vision, die sie nach Einnahme eines Drogen-Pilzes hatte. Oder war es nur eine Halluzination? Wirklichkeit und Wahn verschwimmen, während sie und ihre Collegefreunde berauscht von „Magic Mushrooms“ durch den Wald irren. Tara ist sich sicher: Etwas Böses verfolgt sie, lauert im Unterholz und beobachtet sie. Vision oder Wirklichkeit, Alptraum oder Realität? Ist es denn auch nur ein grausiger Drogentraum, dass einer nach dem anderen auf blutige Weise abgeschlachtet wird?

Kritik: Mit der BluRay-Premiere von Shrooms – Im Rausch des Todes erhält auch Deutschland nun den Extended Cut des Streifens, der rund zwei Minuten zusätzliches Material gegenüber der Kinofassung bietet. Dabei gibt es aber kaum Nenneswertes zu sehen, so dass DVD-Besitzer, wegen des Extended-Cuts nicht erneut Geld auf den Tisch legen müssen.

Zum Film selbst: Shrooms versteht sich als Terror-Horror und mischt recht eigenständig den Einfluss von psychoaktiven Pilzen in die Story. So entwickelt sich das Geschehen schon sehr früh, auch für den Zuschauer zu einem optischen Trip der ungewöhnlichen Art.

So kann Shrooms besonders in der ersten Hälfte durchaus einige gruselige Bilder erzeugen, die wie aus einem Marilyn Manson-Video der 90er anmuten und somit durchaus ihren Reiz haben. Doch leider verbirgt sich unter dieser recht eigenwilligen Optik ein ziemlich klassischer Horrorfilm, der keine besondere Geschichte zu erzählen hat.

Dabei sei ganz klar darauf hingewiesen, dass man Shrooms, wenn möglich im englischen Originalton anschauen sollte, da die deutsche Synchronisation über weite Strecken ziemlich daneben ist.

Blutig geht es kaum zur Sache und wenn dann geschieht eigentlich so ziemlich alles abseits der Kamera, so dass die Freigabe ab 16 Jahren absolut in Ordnung geht und eher den unheimlichen Szenen zu zurechnen ist. Bloodhounds und Gore-Freaks werden von Shrooms nicht angesprochen.

So plätschert das Geschehen weiter vor sich hin, bleibt dabei optisch interessant und inhaltlich flach. Gegen Ende versucht das Drehbuch dann einen Twist, der zwar logisch daher kommt, aber auch ziemlich vorhersehbar.

Fazit: Würde die Story nur Hälfte von dem bieten, was die Optik tut, dann wäre Shrooms richtig gut geworden. So bleibt es ein visuell interessanter Horrortrip, der inhaltlich zu bieder und vorhersehbar um die Ecke kommt. Sicherlich kein Totalausfall, aber auch kein Pflichtprogramm.

Wertung: 5,2/10

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