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Review: COFFIN BABY

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Coffin Baby (USA 2013)

Regie: Dean Jones

Mit: Brian Krause, Allison Kyler, Bruce Dern, Elissa Dowling

Freigabe: ab 18 / gekürzt (ca. 3 Minuten)

Release: 19. August 2013

Story: Die Traumfabrik Hollywood ist in Panik, denn immer wieder verschwinden Menschen auf geheimnisvolle Weise. Ein brutaler Serienkiller hat eine junge Frau gefangen genommen und gefoltert. Jetzt bringt er immer mehr neue Opfer an und zwingt die Frau, zuzusehen, wie er die anderen auf bestialische Art und Weise tötet. Nur durch festen Glauben und Willen übersteht das Opfer diese unmenschliche Tortur, doch als sie es tatsächlich schafft, ihrem Peiniger zu entkommen, wird der Horror für sie nur noch schlimmer.

Kritik: Vor rund 10 Jahren veröffentlichte Tobe Hooper den Horrorstreifen The Toolbox Murders. Ein Film, der zwar etwas gemischt aufgenommen wurde, aber durchaus Fans unter den Horrorfreunden besitzt. Coffin Baby wurde von den Machern als inoffizielle Fortsetzung vermarktet, hat aber nur sehr wenig mit dem Original gemeinsam.

Wer die Story liest, dem fällt direkt auf, dass da nicht wirklich viel Inhalt zu lesen ist, was sich auf das Drehbuch zu 100% überträgt. Ein Mord geschieht, eine junge Frau wird entführt und muss fortan mit ansehen, wie weitere Opfer zu Tode gefoltert werden. Das war’s dann auch schon mit Storytelling, was selbst im Genre des Torture-Porn recht wenig ist.

Die Akteure befinden sich auf einem mittelmäßigen Niveau, dabei sollte man den Film aber unbedingt im englischen Originalton anschauen. Zum einen gibt es, wie oben bereits erwähnt, nicht viel zu verstehen und zum anderen ist die deutsche Synchronisation absolut unterirdische Porno-Qualität. Apropos deutsch: Die Fassung, die von der FSK ab 18 Jahren freigegeben wurde, ist massiv beschnitten und macht nur noch wenig Spaß, da die Schnitte sehr auffällig und großflächig ausgefallen sind. Somit kann man die Fassung als unbrauchbar bezeichnen.

Kommen wir zu dem optischen Teil: den Effekten. Hier kann Coffin Baby punkten, denn was es hier zu sehen gibt, darf schon als ein Festival für Gorehounds bezeichnet werden. Hier wird verbrüht, zerhackt, Haut mit Hobel abgesäbelt und noch mehr. Somit ist Coffin Baby als einer der härteren Horrorstreifen dieses Jahres zu bezeichnen.

Fazit: Durch ausufernde Zensuren, ist die deutsche Fassung erst einmal unbrauchbar. Sieht man davon ab, ist Coffin Baby unlogisch, dumm und sau brutal. Somit kann die inoffizielle Toolbox Murders-Fortsetzung nur Gore-Bauern unterhalten. Wer Spannung oder gute Darsteller sucht, wird hier leider nicht fündig. Somit gibt es 2 Punkte für den Film, 8 Punkte für die Effekte, macht im Mittelwert eine glatte 5 von 10.

Wertung: 5,0/10

geschrieben von Jörg Großmüller

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