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Review: JULIA X

Julia-X-FSK-18

Julia X (USA 2011)

Regie: P.J. Pettiette

Mit: Kevin Sorbo, Valerie Azlynn, Alicia Leigh Willis, Joel Moore

Freigabe: ab 18 – geschnitten (ca. 2 Minuten)

Release: 15. November 2012

Story: Als sich Julia mit einem Mann trifft, den sie in einem Chatroom kennengelernt hat, stellt sich sehr schnell heraus, dass er nichts Gutes im Sinn hat. Doch Julia ist nicht das erwartet leichte Opfer und hinzu kommt, dass Julia’s Schwester auch ziemlich unfreundlich werden kann. Ein tödliches Katz und Maus-Spiel beginnt.

Kritik: Mit einer langen Einleitung hält sich Julia X nicht auf und gibt gleich zu Beginn mächtig Gas. Umso erstaunlicher, dass der Film dieses Tempo fast über die gesamte Laufzeit, von gut 80 Minuten, halten kann. Doch schon nach kurzer Zeit gibt es einen Twist, der vielleicht etwas später mehr überrascht hätte.

Doch das Hin und Her zwischen Jäger und Gejagtem gestaltet sich sehr interessant und auch durchaus spannend. Klar, eine allzu tiefe Charakterzeichnung gibt es nicht und Beweggründe werden nur angedeutet. Logisch ist auch nicht immer alles, aber diesen Anspruch stellt der Film auch nicht.

Viel mehr gibt es 80 Minuten Tom & Jerry für Erwachsene. Hier wird sich mit Nägeln, Hämmern und glühenden Eisen zugesetzt bis zum Abwinken. Die gut gewählten Darsteller machen ihre Arbeit gut. Kevin Sorbo nimmt man den kranken Freak durchaus ab und auch die Damen sind nicht nur Eyecandy, sondern auch durchaus akzeptable Schauspielerinnen.

Die Gewaltdarstellung bewegt sich auf einem recht hohen Niveau, ist aber kein totales Schlachtfest. Zartbesaitete Kameraden werden aber dennoch das ein oder andere Mal ordentlich durchatmen. Dabei sind die Effekte zum großen Teil gut gemacht, mit Ausnahme der einzelnen Gewaltakte in denen allzu viel CGI-Blut umherspritzt. Hier ist die allerletzte Szene negativ hervorzuheben. Ansonsten kann die Optik aber durchweg überzeugen.

Das Finale an sich wartet noch einmal mit einer kleinen Überraschung auf, könnte aber die Gewaltausbrüche noch etwas auf die Spitze treiben. Am Ende aber ein überzeugendes Ende, dass durchaus Potenzial für eine Fortsetzung beweist.

Fazit: Mit Julia X hatte ich 80 sehr unterhaltsame Minuten, die keine Langeweile aufkommen lassen. Der recht hohe Gewaltgrad und die guten Darsteller wissen zu überzeugen. Natürlich ist Logik hier nicht omnipräsent, aber das ist gut zu verschmerzen. Eine Fortsetzung darf kommen…

Wertung: 7,2/10

Horrorfilme

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